Kleiner Messerückblick

Jetzt sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen seit Frankfurt mal wieder die Hauptstadt der Bücher war.

Ich war ganze drei Tage auf der Frankfurter Buchmesse und hatte mir vorher brav sämtliche interessanten Termine rausgesucht, Standnummern aufgeschrieben und Pläne gemacht. Und wie immer kam alles ganz anders.

Ich habe wunderbare Kollegen getroffen, die man viel zu selten sieht, viele nicht gesehen, da zu wenig Zeit war, tolle Gespräche geführt und viele Visitenkarten ausgetauscht.

Wer mir auf Instagram folgt hatte schon ein paar Einblicke in meine doch sehr trubeligen Tage, aber da man ja nicht alle zwei Minuten was hochladen kann, habe ich noch viel mehr ungezeigte Fotos.

Insofern kommt hier mein kleiner virtueller Diavortrag zur Buchmesse.

War es am Anfang noch etwas grau, präsentierte Frankfurt sich im Laufe der Tage mit bestem Wetter, was geradezu dazu einlud viel Zeit auf der Agora zu verbringen und zwischendurch Sonne zu tanken. Kein & Aber hatte dort mehrere Container aufeinander gestapelt und präsentierten dort sehr exklusiv ihr Verlagsprogramm. Und der Knaller war, dass vorab Übernachtungen in der obersten Box verlost wurden. Inklusive Gute-Nacht-Geschichte, vorgelesen von einem der Autoren des Kein & Aber-Verlages.

 

 

Aber in den Hallen gab es dann natürlich viel mehr zu sehen. Wie immer, war ich überwiegend in den Hallen 3.0 und 3.1, da sich dort die Kinder- & Jugendbuch- und die gängigen Publikumsverlage präsentieren. Früher war hier auch der Comicbereich untergebracht, doch anscheinend ist dieser 2017 umgezogen. Stattdessen fand man in der früheren Comicecke nun die Selfpublisher und die Menge ebendieser fand ich sehr unheimlich. Nirgends sonst habe ich soviele gleichzeitige und dennoch gutbesuchte Veranstaltungen gesehen. Ich hoffe, es gibt genug Lektoren für alle. 😉

 

 

Das Gastland 2017 war Frankreich und meine Erwartungen hoch, insofern war ich doch etwas enttäuscht, dass der Gastlandpavillon ein wenig aussah wie ein Ikea-SB-Lager und der Geruch nach frischen Holzregalen verstärkte das Gefühl noch.

Jedoch würdigte Frankreich prominent seine Illustratoren und das war dann doch wieder sehr sehenswert.

 

 

Ein sehr schönes Highlight gab es dann noch am Freitag morgen: auf Einladung des Fischer-Verlages  trafen in einem sehr schönem kleinen Café namens „Kleine Anna“ dann eine Gruppe Buchhändler mit der Kinderbuchautorin Tanya Stewner zusammen um gemeinsam Kaffee zu trinken, lecker zu frühstücken und zu plauschen. Frau Stewner erzählte von ihren Buchprojekten, der Liliane-Susewind-Verfilmung, beantwortete viele Fragen und nahm sich auch noch Zeit Bücher zu signieren. Eine sehr schöne Veranstaltung des Fischer Verlages.

 

 

Nach tränenreichen Verabschiedungen musste ich mich dann doch irgendwann losreißen und die heiligen Hallen der Buchwelt Richtung Heimat verlassen.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und vielleicht schaffe ich dann auch die Dinge, die ich mir vorher vorgenommen habe.

 

Zum Abschluss noch ein weiteres Sammelsurium

 

Einen Extraplatz bekommt noch diese tolle Aktion von attac, die in der U-Bahnstation am Donnerstag alle Werbetafeln neuplakatiert haben um auf die Machenschaften eines bestimmten onlinehändlers hinzuweisen. Daumen hoch dafür!

Schade, dass genau dieses Unternehmen die Werbefläche im Anschluß bespielt hat.

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