Lou und ihr Männerballett

Lou und ihr Maennerballett von Nat Luurtsema

 

Für Lou bricht gerade ihre ganze Welt zusammen:

Nachdem sie beim Vorentscheid zur Olympiazulassung kläglich versagt, fährt das Schwimmteam und damit all ihre Freundinnen ohne sie ins Trainingscamp und ohne ihren bisher durch Training bestimmten Alltag, hat Lou auf einmal viel Zeit, die sie irgendwie umbringen muss.

Und auf einmal tauchen (im wahrsten Sinne des Wortes) in der Schwimmhalle die coolsten Jungs der Schule auf und bitten ausgerechnet Lou darum sie zu trainieren. Als Wasserballettteam für eine Talentshow.

Auf dem Weg dahin gibt einige Unwegsamkeiten und dann auch noch Konkurrenz, doch Lou und ihr Männerballett finden für fast alle Hindernisse eine Lösung.

Eine wunderbar komische Geschichte, bei der man sich ab und zu kringelt vor lauter Fremdschämen mir einer so liebenswerten Protagonistin.

Für Kichervergnügte Stunden auf dem Sofa, am Strand, auf dem Balkon…. ab 13 Jahren.

Bestellen könnt ihr das Buch ganz einfach hier.

Richard C. Morais: Buddha in Brooklyn

11071543_891223680949776_3344034066716730967_nYes, da habe ich doch endlich mein erstes Buch in diesem Jahr beendet.
Aber leider war ich ein bisschen enttäuscht. Nachdem mich „Madame Mallory“ so begeisterte, könnte ich es kaum erwarten das nächste Buch von Morais zu lesen. Gegensätzlicher könnten für Bücher kaum sein. Während Madame Mallory voller Licht, Wärme und Lebensfreude ist, erinnert der Buddha in Brooklyn eher an tristen grauen Asphalt und auch sprachlich ist er irgendwie nicht zu vergleichen.
Es ist die Geschichte eines buddhistischen Mönches, der die Aufgabe erhält in Amerika den Bau eines Tempels zu begleiten und die dortige Gemeinde zu übernehmen. Natürlich eckt der disziplinierte und in sich gekehrte Mann relativ schnell mit den lauten und oberflächlichen Amerikanern an.
Aber vielleicht hat es ja auch ein bisschen Zen-Buddhismus in sich, dass man sich so durch die Geschichte arbeiten muss. 😉
Als nächstes kommt was leichtes: der lang ersehnte dritte Band der Selection Reihe. Prinzessinencasting und Rebellion. Und natürlich ist es an der Zeit für America sich zu entscheiden. Herzschmerz ist da vorprogrammiert. Ich bin gespannt. 💕
Mal sehen, wie lange ich diesmal brauche. Und da wartet doch noch so viel schönes auf dem Stapel.

Sonja Kaiblinger: Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie

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Rosa Sofalektüre am grauen Sonntag nachmittag.
Seifenoper in Buchform.

Deborah ist geradezu süchtig nach der Dailysoap „Ashworth Park“, ganz zum Missfallen ihrer Schwester Abby, die dem Treiben rund um eine englische Adelsfamilie gar nichts abgewinnen kann. Doch genau in dieser Serie befindet sich Abby von einem Moment auf den anderen und wird Teil der Intrigen und Dramen.
Ganz ehrlich, das Buch ist ganz nett, falls der Fernseher gerade kaputt ist aber mehr auch nicht. Und wird eigentlich erst da spannend, wo es aufhört. Das das Buch in der Verlagsinfo jedoch mit Band 1 gekennzeichnet ist, lässt ein wenig hoffen.

ab 11 Jahren

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Guten Morgen zusammen!
Wollen wir das nicht alle? Ein besseres Leben führen? 😉
Der Ausschnitt stammt aus „Eine fröhliche Familie“, erschienen bei Tokyopop, der Manga Version von „Little Women“, hier in Deutschland besser bekannt unter dem Titel „Betty und ihre Schwestern“. Eine wunderschöne Geschichte zu Zeiten des Bürgerkriegs in den USA, rund um die Töchter der Familie March. Das Buch erschien 1868 und hat noch zwei Nachfolger. 

Ich mochte als Kind bereits die Zeichentrickserie sehr, besitze die englischen Bücher und konnte also an dieser Ausgabe nicht vorbeigehen.

 

 

Huntley Fitzpatrick: Mein Sommer nebenan

Da das Wochenende ja eher grau daher kommt, ist es Zeit für Sommerlektüre. Ein Buch, das Herzen wärmt und die Sonne aus den Seiten strahlt. „Mein Sommer nebenan“ passt da perfekt!
Samantha lebt mit ihrer ehrgeizigen und neurotischen Mutter, sowie ihrer großen Schwester in einer Küstenstadt. Seit Jahren beobachtet sie heimlich die zehnköpfige und sehr chaotische Nachbarsfamilie, denn der Kontakt wurde von ihrer Mutter strengstens verboten, da sie als Senatorin alles ablehnt wofür die Garrets stehen.
Doch dieser Sommer verändert alles, denn Sam verliebt sich in Jase un auch in dessen Familie, die sie mit offenen Armen empfangen. Und Sam lernt die Dinge anders zu sehen und sich von ihrer Mutter zu befreien.
Eines vorweg: Mein Sommer nebenan ist reinster amerikanischer Klischeeroman, aber ich fand es toll. Es erinnert sehr an amerikanische Serien wie GIlmore Girls und bei Sams Mutter musste ich permanent an Sarah Palin denken. Wunderbare, lustige Sommerlektüre, die auch kritische Stimmen enthält. 
Spätestens im nächsten Urlaub, sollte es im Gepäck sein.
 
Und von Fitzpatrick ist es ja nicht weit zu Fitzgerald(super Überleitung, oder?)
Im Mai kommt The Great Gatsby in die Kinos und der Trailer sieht atemberaubend gut aus.
Ich bin mir sicher, dass Baz Luhrman es wieder mal schafft große Literatur in große Unterhaltung umzuwandeln.
Aber seht selbst:
Werdet ihr euch den Film ansehen? Wer hat das Buch gelesen? Spaß oder lästige Schullektüre?