Der Weihnachtosaurus

9783570164990_CoverIhr braucht noch das perfekte Weihnachtsbuch für euren Sohn, Neffen, Enkel,..?

Dann hat eure Suche ein Ende, denn hier kommt der Weihnachtosaurus!

Dieses Buch hat alles, was kleine Jungs lieben werden: Dinosaurier, kleine fiese blonde Mädchen, einen wirklich hassenswerten Schurken, fliegende Rentiere, in Reimen sprechende Wichtel mit einer Vorliebe für Pippi/Kacka-Wörter und natürlich den Weihnachtsmann. Garniert mit so wunderschönen Illustrationen, dass man immer mehr möchte, wenn nicht sogar direkt eine Verfilmung fordert.

Aber jetzt erst mal zur Geschichte ( Ich muss nur eben Taschentücher holen, denn es wird herzzerreißend.): „Der Weihnachtosaurus“ weiterlesen

Schwupp und weg

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Ich liebe, liebe, liebe diese Buch!!! Das kann ich vorab schon mal sagen. Ich liebe dieses Buch so sehr, dass ich es permanent an jeden verschenke, der sich nicht schnell genug wehrt. Dieses Buch gehört in jedes Kinderzimmer und in jede Klassenbibliothek, auf jeden Vorlesestapel, denn es ist sooooo lustig.

Aber worum geht es?

Der zehnjährige Oliver Crisp leidet ein bisschen unter seinen Entdecker-Eltern und freut sich auf eine ausnahmsweise ruhige Zeit Zuhause, da seine Familie immer nur in der Welt herumreist. Doch ausgerechnet in der heimischen Bucht verschwinden seine Eltern und mit Ihnen die vor der Bucht liegenden Inseln. Also bleibt Oliver nichts anderes übrig, als sich auf die Suche zu machen. Unterwegs trifft er allerlei Kuriositäten, unteranderem eine pummelige und kurzsichtige Meerjungfrau, die irgendwie dadurch das schwarze Schaf ihrer Sippe ist.

Das gesamte Buch ist liebevoll illustriert von Sarah McIntyre und auf der homepage von Dressler gibt es Bastelvorlagen zum Buch. Insofern hervorragend geeignet für den Klasseneinsatz.

Zum Vorlesen ab 5 Jahren

Ein Klick und das Buch kommt zu euch.

Geronimooooo!

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Lieber Rowohlt Verlag,
vielen Dank für das tolle Geronimo-Stilton-Entdecker-Paket!
Mit keiner Maus würde ich lieber die Welt entdecken. 😉

 Und für Proviant war auch direkt gesorgt.
Der Kinderbuch-Star aus Italien und Spanien ist seit geraumer Zeit endlich auch in Deutschland zu bekommen und lädt Leseanfänger zu tollen Abenteuern ein. Und für die etwas geübteren geht es ins Königreich Fantasia. Und nicht nur ist es dort extrem spannend, nein, die Seiten riechen sogar nach Elfenland, Pesthauch oder Meeresbrise.
Ich freue mich auf viele weitere Abenteuer und ganz besonders auch auf Geronimos Schwester Thea, die auch bald durch die Kinderbuchregale brausen wird.

Allen Zadoff: Boy Nobody

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Er ist einer der besten Auftragskiller seiner Organisation und arbeitet ohne Spuren zu hinterlassen. Sein Geheimnis? Er ist erst sechzehn Jahre alt und mordet seit er zwölf war. Er freundet sich mit den Kindern der Opfer an und bekommt so Zugang zu den Häusern.
Doch sein neuer Auftrag ist anders, denn seine Zielperson hat eine Tochter und wird ihm gefährlich. Denn Gefühle kann er sich nicht leisten.
Boy Nobody reisst einen ab dem ersten Kapitel sofort mit. Und ist insofern auch für lesefaule Jungs bestens geeignet. Stück für Stück erfährt man mehr über die Organisation und wie es zu seiner Rekrutierung kam, denn auch er ist ein Opfer. Seine Eltern wurden vor Jahren umgebracht. Oder?
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Besonders das Ende überrascht und schafft eine Tiefe, die man einem Jugendthriller so gar nicht zutraut.

Finn released- Oliver Uschmann

Sie sind Freunde, obwohl sie ziemlich unterschiedlich sind: Flo, der unglaublich gerne Computerspiele zockt, Lukas, das Fussball-Ass und eben Finn, der sagen wir mal sehr kreativ ist im Umgang mit der Wahrheit. Die drei entwickeln aus Langeweile „Querfeldein“, ein Spiel in Anlehnung an Flos onlinegames. Die Aufgabe: zwölf Stunden lang nur geradeaus gehen, in einem Korridor von sieben Metern Breite. Auf dieser Quest gibt es einige Hindernisse zu überwinden. In Form von Büschen, Bächen und eben auch Häusern.
Und die drei wachsen dabei über sich hinaus.
Die Geschichte liest sich ganz nett und ist ein schönes Jugendbuch, denn Mädchen werden mit dem ganzen Kram nicht viel anfangen können, da es hauptsächlich um WoW, Fussball und Abenteuergedöns geht.
Trotz allem wirkt der Roman nicht authentisch genug. Und Finn verhält sich oft viel zu erwachsen. Oliver Uschmann schreibt sonst Bücher für die Zielgruppe ab zwanzig. Das merkt man teilweise beim Lesen, denn so einige Sprüche passen einfach nicht zu den Jungs. Beziehungsweise er versucht sich zu sehr zu drosseln in seinem Schreibstil. Vielleicht ist die Altersempfehlung des Verlages dann doch falsch. Loewe empfiehlt das Buch ab 11. Die Protagonisten sind jedoch schon 13. Für die Teens ist das Buch zu kindisch, für die Kids jedoch auch unpassend. Und das einstreuen von aktuellen Markennamen reicht nicht um zu beweisen, dass man die Kinder versteht. Vielleicht sollte Herr Uschmann lieber weiter Bücher für Erwachsene schreiben.



Loewe Verlag, 255 Seiten, €9,95